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Diese Anleitung kann keinen Ersatz für ein richtiges Training
bieten, aber es soll als kleine Hilfe für die ersten Schritte
dienen. Weite und Zielgenauigkeit haben beim Golfschwung nichts
mit Wucht und Schlagkraft zu tun, sondern sind das Ergebnis aus
einem ruhigen, kontrollierten Schwung und einem
dementsprechenden satten Treffmoment.
Das Ausrichten zum Ziel und
der richtige Griff sind wichtige Fundamente im Golfsport, die
absolut korrekt durchgeführt werden sollten, damit der Ball den
beabsichtigten Zielpunkt auch wirklich erreicht.
Griff:
1.
Den Schläger vor
sich auf den Boden stellen und ihn dabei leicht mit der linken
Hand halten (Linkshänder natürlich umgekehrt). Bereits jetzt
sollte die Schlagfläche des Schlägers square zur Zielrichtung
ausgerichtet sein.
2.
Die linke Hand greift mit
der Handinnenfläche diagonal von seitlich-hinten um den Griff.
Mit den letzten drei Fingern umschließt man den Griff. Den
Daumen rechts von der Mitte auf den Griff. Ganz locker, das
Ganze; der Griff soll nicht zu fest oder gar verkrampft sein.
3.
Jetzt mit der rechten Hand
den Griff umfassen. Der kleine Finger soll dabei den Zeigefinger
der linken Hand überlappen. Der rechte Daumen liegt links von
der Mitte des Griffschaftes. Sollte jetzt alles stimmen, kann
man von beiden Händen jeweils zwei Fingerknöchel und bei der
rechten Hand ein deutliches "V" zwischen Daumen und Zeigefinger
sehen.
Der richtige Griff ist
schon die halbe Miete. Für Linkshänder gilt das Gesagte
seitenvertauscht.
Ballposition und
Körperhaltung
In Schlagrichtung: Je
kürzer der Schaft des Schlägers ist, desto zentraler sollte der
Ball liegen. Bei einem Eisen 7 liegt der Ball so ziemlich in der
Mitte des schulterbreiten Stands zwischen linkem und rechtem
Fuß.
Square zur Schlagrichtung:
Aufrecht mit leicht eingefederten Knien hinstellen, den Schläger
mit gestreckten Armen parallel zum Erdboden. Nun den Oberkörper
nach vorne neigen bis der Schlägerkopf den Erdboden berührt.
Diese Stelle ist in etwa die geeignete Entfernung des Balles vom
Körper.
Rückschwung und Schlag
Ein komplexes Thema,
deshalb hier nur ganz kurz: Kopf bleibt immer unverändert, Augen
immer auf den Ball gerichtet. Linke Arm bleibt immer
durchgestreckt, das Armgelenk knickt erst am letzten Teil des
Rückschwungs ab. Die Spannung für den Schwung entsteht aus der
Hüftdrehung (45°) und der Schulterdrehung (90°).
Ganz wichtig: man schlägt
nicht, sondern schwingt den Golfschläger. Rhythmus und
Treffgenauigkeit sind mehr wert als Kraft und Wucht.
Wenn Ihnen (Cross-) Golf
Spaß macht und Sie regelmäßig spielen möchten: Stand,
Ausrichtung und vor allem der Griff sollten unbedingt unter
Anleitung erlernt werden. |