Sie sind hier: Freizeit Wandern Hoherodskopf

forellenteich hoherodskopf


Rundwanderung vom Hoherodskopf durch den Oberwald zur Niddaquelle,
zum Taufstein und zum Hoherodskopf zurück (rd. 8 km)
Markierung: H

Wanderstrecke: Hoherodskopf - Taufsteinhütte - Forellenteiche - Hochmoor - Niddaquelle -
Landgrafenborn - Goldwiese - Geiselstein - Hochmoor - Taufstein - Hoherodskopf


Der Höhenrundweg führt zu den Naturschutzgebieten des Oberwaldes, und er darf nur auf dem
Wanderweg begangen werden.

Unterhalb des Berggasthofes (Clubhaus des VHC) beginnt unsere Wanderung in nördl.
Richtung. Der Wanderweg ist mit einem grünen "H" gut sichtbar markiert. Die nachfolgenden
Ausführungen beziehen sich daher auf die Naturschutzgebiete am Wege.

Forellenteiche: Ursprünglich als Floßteiche angelegt und in den Jahren von 1616 bis 1647 als
solche genutzt - Oberlauf der Nidda wurde gestaut, um bei Hochwasser durch zusätzliche
Flutwellen Holz zu Tal schwemmen zu können - heute fischwirtschaftliche Nutzung durch die
Forstverwaltung.


Breungeshainer Heide: Moor-, Heide- und Wiesenfläche zwischen den Forellenteichen und
dem Geiselstein.
Hochmoor: Eines der wenigen Hochmoore Hessens - Untergrund Lößlehm -
wasserundurchlässiger Boden (versauert und nährstoffarm) - Bewässerung durch
Niederschläge - typische Pflanzengesellschaften entwickelten sich - im 19. Jh. und zu Beginn
des 20. Jh. durch Entwässerung und Torfabbau im Bestand gefährdet - gegenwärtig Versuch
einer Renaturierung.

Niddaquelle: Mit Basaltsteinen gefasst - Nidda fließt in westl. Richtung und mündet nach 105
km bei Höchst in den Main.

Landgrafenborn: Wasserscheide zwischen Rhein und Weser - nach dem Landgrafen Ludwig
VIll. (1739-1768) benannt, der hier von seinem Jagdschloss Zwiefalten aus der Jagd nachging.

Geiselstein: Rest eines vulkanischen Schlotes - Basaltblöcke.

Taufstein (773 m): Höchste Erhebung im Vogelsberg - Kuppe mit Basaltblöcken (Blockfelder)
seit 1906 nicht mehr forstlich bewirtschaftet - im Volksmund "Urwald" am Taufstein -
Bismarckturm (28 m hoch) wurde im Jahr 1910 vom VHC als Aussichtsturm errichtet - bei
guter Sicht Fernblick über den Oberwald zur Amöneburg (NW), Gießen und Taunus (W),
Frankfurt/M. (SW), Spessart (S), Rhön und Inselsberg im Thüringer Wald (0).

10.2007


ab 17.10.07

Zugriffe heute: 1 - gesamt: 2372.